UNSERE GESCHICHTE

Auf Worte folgen Taten

DIE GRÜNDUNG DES SPORTVEREINS BLAU-WEISS GALGENMOOR

 

 

lm Jahre 1976 fand erstmalig bei Blau-Weiß-Galgenmoor eine Ausweitung des Sportangebotes statt. Von dei großen Lederkugel, der die Fußballer nachliefen, kamen einige Mitglieder zu der wesentlich kleineren Kugel aus Elfenbein, die bekanntlich für die Ausübung des reizvollen Billardsportes erforderlich ist. Unter dem organisatorischen Dach des Vereines gründete sich die Billard-Abteilung-Blau-Weiß-Galgenmoor und für manches Mitglied wurde das Angebot des Vereines nun attraktiver. Die Mitgliederzahl war im Jahr 1976 erheblich gestiegen. So mancher Bürger hatte
inzwischen erkannt, daß mit dem 1972 gegründeten Verein doch wohletwas mehr los sein müsse, als manche Zeitgenossen in dln ersten Jahren Glauben machen wollten. Der Mitgliederzugang motivierte die bereits im Verein bef indlichen Mitglieder immer wieder äufs Neue, in ihren Aktivitäten für den Verein nicht nachzulassen. Als äußeres
Zeichen der Anerkennung für geleistete Arbeit bekamen einige, besonders verdiente Mitglieder ein kleines Geschenk des Vereines überreicht. Auch die Geselligkeit kam bei Blau-Weiß-Galgenmoor nie zu kurz. Wie bereits in den Vorjahren bildete sich auch 1976 ein Festaussöhuß, der ein bereils zur Tradition gewordenes Winterfest am 29.
11 . 1976 organisierte und durchf ührte. Anläßlich dieser Winterfeste trafen sich sehr viele Mitgliöder und verlebten mit ihren Angehörigen ein paar schöne und gesellige Stunden. ,,Aufwärts bei Blau-Weiß", so lauteten die Presseberichte im Jahre 1977 über unseren Verein. ln sporilicher Hinsicht hatte sich Blau-weiß weiter,,gemausert", konnte doch
inzwischenvom Vorstand gemeldet werden, daß sechs Mannschaften (4Jugend- und 2 Herrenmannschaften) für den Punktspielbelrieb 1976/77 gestellt werden konnten. Mit sehr guten Plazierungen ging die Saison zu Ende: Die 1. Mannschaft und die C-Jugend wurden Staffelsieger. Die D-Jugend erreichte den 2.Platz. Die A- und die B-Jugend den 3. Platz, ebenso die 2. Mannschaft. lm Vereinspokalwettbewerb des Deutschen Fußballbundes, an dem der Verein regelmäßig teilnahm, wurde den Kickern von Blau-Weiß in der zweiten Vorrunde mit den Fußballern aus Osterfeine ein ,,dicker Brocken" vorgesetzt. Mit 6:2 Toren ging das Spiel für Blau-Weiß verloren, nachdem es beim Seitenwechsel
noch 2'.2 gestanden hatte. Aber durch solche sportlichen Mißerfolge ließ man sich noch nie entmutigen und

gedachte, es auch damals nicht zu tun. Zu einer Vereinsgeschichte gehören immer wieder Rückschläge, die man einstecken muß. Sei es auf sportlichen oder auch organisatorischem Gebiet. Dennoch hat auch dieses etwas Positives: aus den Fehlern gilt es, für die Zukunft zu lernen. FünfJahre bestand nun derVerein und eine kleine Broschürewurde herausgegeben, in der sich der Verein mit seinem Angebot der breiten Bevölkerung vorstellte. Fünf lange Jahre hatten auch die aktiven Fußballer warten mr.issen, bis die eigene Umkleide- und Geräteräume am Sportplatz im Jahre 1977 fertiggestellt werden konnten. Nach dem Motto: ,,Gut Ding will Weile haben" waren bei der ersten Benutzung der neuen Räume die teilweise unwürdigen Umstände beim Umkleiden und Duschen der letzten Jahre vergessen. Der Vereinskasse wurde durch Eigenleistungen der Mitglieder manche Mark erspart, was letztlich allen Mitgliedern im Verein zugute kam, indem der Jahresbeitrag trotz allgemein gestiegener Kosten nicht erhöht zu werden brauchte. Der Kassenbestand ließ manche Planungen des Vereines für die Zukunft realistisch erscheinen, was in den Folgejahren dann auch bewiesen werden konnte. Am 3. März 1977 gründete sich die Abteilung ,,Damengymnastik" unter der Leitung von lnge Kern. Ritä Benz trainierte etwa 40 Frauen in dieser Abteilung. Somit war der zweite Schritt vom reinen Fußballverein hin zum Sportverein getan. 180 zahlende Mitglieder waren es inzwischen geworden, die nun ein weiteres Angebot, in ihrem Verein Sport zu treiben, sehr begrüßt haben. Die Vorstandswahlen anläßlich der Jahreshauptversammlung am 18. Juni 1977 hatten folgendes Ergebnis: 

 

 

 

1. Vorsitzender: Anton Alfers; 2. Vorsitzender: Alfons Lücking; Schriftführer: Willi Kern; Kassierer: Benno Rempe, da Werner Grote aus beruflichen Gründen dem Verein für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Spielausschußobmann: Benno Rempe. ln den Spielausschuß wurden Ernst Möller, Berthold Möller und Günther Ahrensgewählt; ebenso die Trainer. Auf Grund einer Satzungsänderung konstituierte sich ein Ehrenrat: Josef Konofol,
Hubert Buschermöhle, Anton Ostendorf und Willi Budde. lm Jahre 1978 gab es für den Verein recht turbulente Zeilen, denn die fast schon stürmisch zu nennende Aufwärtsentwicklung in allen Bereichen brachte dem Vorstand und allen Aktiven jede Menge Arbeit. Der Bau einer Leichtathletikanlage in der Kreisstadt Cloppenburg war durch die Stadtväter ins Auge gefaßt worden und das Vereinsgelände von Blau-Weiß war unter anderem mit in Augenschein genommen worden, um bei einem vom Sportstätteninstitut der Sporthochschule Köln anzufertigenden Gutachten auf ,,Herz und Nieren" geprüft zu werden. Wenn sich die Gutachter dennoch für die Empfehlung, das Stadion entsprechend herzurichten, entschieden, so bleibt doch mit einem gewissen Stolz festzuhalten, daß die vom Verein mit viel Eigeninitiative geschaffenen Sportanlagen im Galgenmoor würdig waren, von den Gutachtern der Sporthochschule Köln mit in die ,,engere Wahl" genommen zu werden. Einen guten Verlauf nahm auch die am 23. Juni 1978 stattgefundeneJahreshauptversarmirng. Der Verein erweiterte sich von 180 auf 235 zahlende Mitglieder, dank
aller Aktivitäten und der fleißigen Mitgliederwerbung, insbesondere durch Ernst Kern.

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